Franz-Schubert-Schule, Stuttgart Botnang

Lesen, lesen, lesen!

Schwerpunkt Lesen an der Franz-Schubert-Schule


Da Lesen eine wesentliche Grundlage der Informationsaufnahme ist, liegt ein Schwerpunkt des Lernens der Franz-Schubert-Schule  auf dem Lesen und dem Leseverstehen.

Fakten, Erklärungen und Anleitungen müssen in allen Fächern und Bereichen gelesen und verstanden werden.

Unser Ziel ist es, alle Kinder der Schule zum Lesen zu motivieren.

Lesen soll Spaß machen und zu einem festen Bestandteil der Freizeitbeschäftigung werden.

Durch verschiedene Projekte und Aktionen werden die Kinder in dieser Basiskompetenz besonders gefördert und gefordert:

Im Jahr 2013 wurde der Franz-Schubert-Schule das Prädikat „Vorleseschule“ verliehen.

Aus der Stuttgarter Zeitung vom 14.Januar 2015

An der Franz-Schubert-Schule in Botnang können sich die Schüler in die eigene Bücherei zurückziehen. Mit diesem Angebot soll das Interesse am Lesen gestärkt werden. Die neue bunte Mischung an Werken soll es möglich machen.
Die achtjährigen Drittklässler Malte, Samuela, Robin und Marina (von links) nutzen gerne das neue Angebot an der Grundschule.Foto: Torsten Ströbele
Botnang – Ein kurzer Abstecher nach Entenhausen, ein Besuch in der Villa Kunterbunt oder eine Zauberlektion in Hogwarts: Die Mädchen und Buben an der Franz-Schubert-Schule können direkt an der Grundschule in die Welt von Donald Duck, Pippi Langstrumpf oder Harry Potter eintauchen. Die neue Schulbücherei macht es möglich.
Die ehemalige Rektorin Edith Scheck hatte dieses Projekt auf den Weg gebracht. „Als ich meine Arbeit hier aufgenommen habe, standen schon rund 100 Kartons mit Büchern da“, sagt die neue Schulleiterin Anke Leitzinger. Einige der Exemplare stammten aus den kleinen Klassenbüchereien und waren veraltet, teilweise nicht mehr ansehnlich und mussten entsorgt werden. „Da war manchmal noch der Stempel Volksschule Botnang in den Büchern zu finden“, sagt Leitzinger. Bis Mitte der 1960er Jahre trug die Franz-Schubert-Schule diesen Namen. „Wir haben daraufhin auch viele neue, ansprechende Bücher angeschafft, die zum Lesen motivieren sollen“, sagt die Rektorin. 2000 Euro standen dafür zur Verfügung – 1000 Euro aus einem Erbe, 600 Euro aus einem Wettbewerb, und der Bezirksbeirat hat das Projekt mit 400 Euro aus seinem Budget für ehrenamtliches Engagement unterstützt.
Eine bunte Mischung in der neuen freien Lesezeit
„Jetzt haben wir für jeden Schüler etwas. Die Mischung stimmt“, sagt Leitzinger. Für die Erstklässler gebe es beispielsweise viele Bilderbücher – auch mit ein wenig Text, der teilweise sogar in mehrere Sprachen wie italienisch, griechisch oder kroatisch übersetzt ist. Aber auch Werke, die in den Sachunterricht passen, sind in der neuen Bücherei zu finden. Da geht es beispielsweise um den Wald, die Arbeit der Feuerwehr oder darum, was die Ritter früher gemacht und wie sie gelebt haben. „Wir wollen aber keine Konkurrenz zur ortsansässigen Stadtteilbibliothek sein“, sagt Leitzinger.
Mit der eigenen Bücherei wolle man zunächst einmal den Leseschwerpunkt der Schule stärken und dann vor allem den Anforderungen des neuen Schülerhauses gerecht werden. Rund 100 Mädchen und Buben sind für eine Betreuung bis 17 Uhr angemeldet. „Da brauchen wir auch Rückzugsräume“, sagt die Rektorin.
Das sieht Isabel Pietsch vom Schülerhaus genauso. In einer ersten gemeinsamen Arbeitsgruppe haben Lehrer und Schülerhaus-Team die Bücherei bestückt und eingerichtet. „Ich bin sehr zufrieden mit dem, was wir erreicht haben“, sagt Pietsch. Die Bücherei werde am Nachmittag von den Kindern sehr gut angenommen. Zudem ist jeder Klassenverbund einmal pro Woche für etwa eine halbe Stunde in den neuen Räumlichkeiten. „Das ist dann freie Lesezeit“, sagt Leitzinger. Manche Schüler würden ihre eigenen Bücher mitbringen, andere würden sich den Werken widmen, die in den Regalen stehen.
Die Kinder konnten ihre Lesewünsche miteinbringen
Inhaltlich habe man sich stark an den Wünschen der Kinder orientiert, sagt Pietsch. Klassiker wie der Pumuckl oder die liebenswürdigen, alles fressenden Olchis, die auf einer Müllkippe wohnen, sind genauso zu finden wie die mehrere hundert Seiten umfassenden Harry-Potter-Bände oder Geschichten von Alfred Hitchcock. „Wir haben hier wahre Leseratten, aber auch Kinder, die bisher noch nicht so viel gelesen haben“, sagt Leitzinger. Doch alle seien begeistert. Der achtjährige Robin liest zum Beispiel am liebsten die Bände von Gregs Tagebuch. Drittklässlerin Samuela taucht derzeit gerne in die Geschichten der Fünf Freunde ein, während die achtjährige Marina schon viele Abenteuer des Einhorns Sternenschweif gelesen hat.
Damit das Angebot der Bücherei noch erweitert werden kann, sucht die Franz-Schubert-Schule Ehrenamtliche, die dienstags zwischen 12 und 14 Uhr die neue Bibliothek öffnen und betreuen.

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