Franz-Schubert-Schule, Stuttgart Botnang

FAQs Ganztag und Halbtag

Warum Ganztagsschule?

Ganztags-Konzept

Aufgrund des gestiegenen Betreuungsbedarfs hat der Gemeinderat der Stadt Stuttgart im Jahr 2011 beschlossen, stadtweit alle Stuttgarter Schulen, die dies beantragen, zu Ganztagsschulen umzubauen. Durch die enge Verzahnung von Unterricht, freizeitpädagogischen Angeboten, Bewegung und Entspannung und die intensive Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften bietet eine Ganztagsschule mehr als nur Betreuung.

Welche Kinder sind an der Franz-Schubert-Schule betroffen?

Alle Eltern, die ihr Kind anmelden, entscheiden sich für Ganz- oder Halbtag. Kinder, die durch Zuzug neu an die Schule kommen, haben im SJ 18/19 in Kl. 2 die Wahl zwischen Ganz- oder Halbtag und in Kl. 3 und 4 die Möglichkeit, an der Schulkindbetreuung des Schülerhauses teilzunehmen.

Was ist, wenn ich für mein Kind weiterhin die Halbtagsschule möchte?

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Die Franz-Schubert-Schule bietet die Ganztagsschule in Wahlform an, d.h. es wird auch weiterhin wie bisher Unterricht in Halbtagsform (8.00 Uhr bis 11.30 bzw. 12.30 Uhr mit optionaler Betreuung bis 14.00 Uhr) angeboten.

Wann muss man sich entscheiden?

Bei der Schulanmeldung im März entscheiden die Eltern, ob Ihr Kind in eine Ganztagsklasse oder eine Halbtagsklasse gehen soll. Immer im Februar findet in der Schule der Infoabend-Schulanmeldung statt, bei dem das Ganztags-Konzept vorgestellt wird und Fragen geklärt werden können.

Kann man die Klassen wechseln?

In der Regel beendet ein Kind seine Grundschulzeit in der einmal gewählten Form. In begründeten Fällen kann es Ausnahmen geben. In Jahrgängen mit Miteinanderklassen gestaltet sich ein Wechsel leichter. Dies ist aber vor Abschluss der Schulanmeldung nicht vorherzusehen, daher muss die Entscheidung für Ganz- oder Halbtag für das einzelne Kind bei der Schulanmeldung im März erfolgen.

Was sind Miteinanderklassen bzw. Mischklassen?

Stellt sich bei der Schulanmeldung heraus, dass nicht zwei circa gleich große Klassen gebildet werden können (eine Halbtags-Klasse und eine Ganztagsklasse), müssen neue Lösungen gefunden werden: Bei geringer Abweichung kann ein Ausgleich in Zusammenarbeit mit der Kirchhaldenschule erfolgen. Ist dies nicht möglich, da es zu viele Familien betreffen würde, werden Miteinanderklassen gebildet. Das bedeutet, dass die Halbtagskinder an drei Tagen nach der 4. Unterrichtsstunde aus ihrer Klasse herausgehen und den Unterricht, den die Ganztagskinder am Nachmittag haben, von einer anderen Lehrkraft erhalten (siehe auch Beispiel-Stundenpläne unter Schülerhaus/ Ganztag). Dabei wird weder die Rhythmisierung des Schulvormittags der Ganztagskinder zu stark beeinträchtigt, noch haben die Halbtagskinder im 1. und 2. Schuljahr Nachmittagsunterricht.

Zur Zeit gibt es in der Stufe 1 zwei Ganztags- und eine Halbtagsklasse, in der Stufe 2 laufen beide Klassen als Miteinanderklassen. Dies ist immer abhängig von den Anmeldezahlen und den Elternwünschen.

Wie ist die Anmeldetendenz?

In den ersten beiden Durchgängen 17/18 und 18/19 haben sich circa zwei Drittel der betroffenen Familien für den Ganztag entschieden, ein Drittel für den Halbtag. Dies kann sich aber in jedem Jahrgang wieder ändern. Jede Familie muss für sich entscheiden, was zur Lebens- und Berufssituation passt. Ausdrücklich möchten wir auch für die Familien, die zu Hause selbst Mittagessen kochen und die Hausaufgaben begleiten, den Halbtag anbieten.

Wie sieht das Halbtagsangebot aus?

Halbtagskinder erhalten Unterricht nach der Kontingentstundentafel, d.h. sie haben die Fächer Deutsch, Mathematik, Sachunterricht, Musik, Kunst/ Werken, Sport und Religion. Die Hausaufgaben werden zu Hause erledigt und von den Eltern bei Bedarf und in Absprache mit der Klassenlehrerin unterstützend begleitet. Die Teilnahme an sportlichen, musischen oder künstlerischen Angeboten findet auf privater Basis am Nachmittag statt. In der Schule ist in Kl. 2 die kostenpflichtige Teilnahme am Gruppenunterricht der Musikschule (Gitarre, Geige, Flöte, Klavier) und in Kl. 2-4 am Schulchor möglich. In Kl. 3 findet im Rahmen des Sportunterrichts Schwimmen statt.

Wie sieht das Ganztagsangebot aus?

In einer Ganztagsklasse sind regulärer Unterricht, Zeiten des individuellen Lernens (ersetzt die Hausaufgaben) außerunterrichtliche Angebote (Jugendfarm, Kindertreff, Sport, Schwimmen, Musik, Kunst) und freie Zeiten über den Tag verteilt. Die Stundenanzahl für die Unterrichtsfächer ist gleich wie in einer Halbtagsklasse, wird jedoch ergänzt durch die Lernzeit-Stunden und die Stunden der bildungsorientierten Freizeitangebote.

Gibt es in der Ganztagsschule ein Mittagsessen?

Ja. Das Mittagessen besteht immer aus einer warmen Mahlzeit und Nachtisch. Für den Nachmittag gibt es Obst oder Gemüse-Snacks. Der Speiseplan hängt in der Schule aus. An der Franz-Schubert-Schule ist der Caterer die Firma Sander Catering.

Hat mein Kind nach der Schule noch Hausaufgaben zu erledigen?

Die Kinder des Ganztags erledigen ihre Aufgaben normalerweise in der Lernzeit. Freitags kann es Hausaufgaben geben. Lesen oder Kopfrechnen üben muss trotzdem zusätzlich zu Hause erfolgen.

Wann ist Unterrichtsbeginn und -schluss?

Der Unterricht beginnt für alle Kinder um 8.00 Uhr und endet für Ganztagskinder von Mo-Do um 16.00 Uhr, freitags um 12.30 Uhr.

Welche Kosten kommen auf uns zu?

Alle Angebote der Ganztagsschule sind kostenfrei.
Kostenpflichtig sind das Mittagessen (3,50€/ Bonus 1€) und zusätzliche Betreuungsangebote.

Welche zusätzlichen Betreuungsangebote gibt es für den Ganztag?

Zusätzlich zum Unterricht kann ein Frühangebot von 7.00-8.00 Uhr und ein Spätangebot von 16.00-17.00 Uhr (bzw. am Fr 12.00-17.00 Uhr) hinzugebucht werden.
Außerdem gibt es ein buntes Ferienprogramm.

Welche Betreuungsangebote gibt es für den Halbtag?

Für die Kinder der Halbtagsklassen gibt es ein Frühangebot (7.00-8.00 Uhr) und eine Kurze Gruppe bis 14.00 Uhr ohne Mittagessen.

Die pädagogischen Fachkräften geben ihr Bestes, um den Kindern der Kurzen Gruppe einen Raum zum spielen, erzählen, basteln, toben und abschalten zu geben. Aufgrund des Betreuungsschlüssels (1 Fachkraft pro 20 Kinder) und der Räumlichkeiten ist es aber nicht immer möglich, allen Erwartungen zu entsprechen. Ziel der Stadt Stuttgart für die Kurzen Gruppen ist es, die Kinder noch zu betreuen, falls den Eltern die Zeit des Unterrichtsendes nicht ausreicht. Eine wirklich qualitativ hochwertige Förderung und Begleitung der Kinder kann aufgrund der vorgegebenen Rahmenbedingungen jedoch nicht garantiert werden. Aus unserer Erfahrung gehen die Kinder aber in der Regel trotzdem sehr gerne in die Kurze Gruppe, um dort ihre Freunde zu treffen.

Was ändert sich für die Halbtagsklassen mit Einführung des Ganztags?

Der Unterricht beginnt für alle Kinder um 8.00 Uhr, immer zur 1. Stunde (Ausnahme: keine Teilnahme an Reli  oder Ethik). Am Vormittag gibt es für alle Kinder zwei längere Pausen. In Jahrgängen mit Miteinanderklassen haben die Halbtagskinder gemeinsam mit den Halbtäglern der Parallelklasse ca. drei Unterrichtsstunden in der Woche eigenen Unterricht, nämlich diese Stunden, die die Ganztagskinder am Nachmittag haben. Da es sich dabei um Stunden wie Sport, die freie Lesezeit, Kunst oder Musik handelt, ist die Aufteilung der Kinder auf Vor- und Nachmittag gut machbar.

Was mache ich, wenn ich eine flexible Betreuung an 2-3 Tagen in der Woche brauche?

Eine qualitativ hochwertige Ganztagsschule mit einem rhythmisierten Tagesablauf und verbindlichen Angeboten ist nicht umzusetzen, wenn die Kinder flexibel und zu unterschiedlichen Zeiten nach Hause gehen. Deshalb hat der Gemeinderat der Stadt Stuttgart beschlossen, die Horte mit Einführung der Ganztagsschule auslaufen zu lassen. Das Schülerhaus-Modell ist ein Interims-Modell und darf laut bisheriger politischer Aussage nicht auf Dauer bestehen. Ganztagsschule will mehr sein als Betreuung.

Eltern, die trotzdem eine flexible Betreuung benötigen, müssen sich entscheiden, ob sie ihr Kind trotzdem an 4 Tagen in der Woche zum Ganztag anmelden oder ob sie die Halbtagsklasse mit flexibler Betreuung bis 14.00 Uhr wählen und den darüber hinausgehenden Betreuungsbedarf durch ihr soziales Netzwerk bzw. die offenen Angebote im Stadtteil (Jugendfarm, Vereine, Kindertreff,…) abdecken.

Was ist mit den Kindern, die bisher in den 17.00-Uhr-Gruppen des Schülerhauses angemeldet sind?

Die langen Schülerhaus-Gruppen bestehen wie gewohnt weiter und laufen bis zum Jahr 2020/21 sukzessive aus.

Wie viel kosten die Angebote für verschiedene Betreuungen?

Entgelt

Vertragsbedingungen

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